die statische Website
Mit Hilfe von zahlreichen Editoren (Frontpage, Nvu, Fusion u.a.m.) lassen sich statische Elemente (Texte, Bilder/ Grafiken, Links) mit Hilfe von Tabellen oder DIV-Tags zusammenstellen. Die meistens moderneren Editoren verfügen über professionell aussehende Vorlagen, die im Ergebnis eine recht ansprechend gestylte Website hervorbringen. Schnell ist eine solche Website erstellt und online gestellt. Der Nachteil ist, dass alle Elemente online nicht verändert oder aktualisiert werden können. Dafür sind anspruchsvolle Editoren notwendig, die in der Lage sind, offline die Seiten zu ändern und diese dann mittels integriertem FTP-Programm zu überspielen. Aber je größer die Website wird, desto aufwendiger wird die Verwaltung und Änderung. Irgendwann ist ein Webmaster mit laufenden Änderungen an mehreren Projekten mit mehr als 30 Seiten pro Projekt überfordert, und für eine kommerzielle Nutzung wird das auf die Dauer auch recht teuer, denn niemand arbeitet für Null-Komma-Nix.
Für kleine Websites (10-20 Seiten), die kaum oder nur wenige Änderungen erfahren, ist diese Lösung gangbar, aber eben statisch. Neuigkeiten können über diesen Weg nur verzögert eingearbeitet werden. Nichts ist schlimmer als die News von gestern.
die Website mit dyn. Elementen
(online Newswriter, Terminverwaltung ...)
Eine Verbesserung bringen dagegen Scripte mit dyn. Inhalten, die in JavaScript/ PHP verfasst sind und lokal gewisse Funktionen online bereitstellen. Dazu zählt z.Bsp. eine Newsseite, die online bearbeitet und mit Neuheiten (Produkte, Artikeln) bestückt werden kann und sich nach einer gewissen Zeit offline stellt. Interaktive Formulare (Postformulare, Gästebücher, einfach Foren wie YaBB etc) verleihen der Seite dyn. Effekte, die aber ausschließlich nur auf diese Elemente (Contents) beschränkt bleiben. Wenn der Provider kein PHP/CGI, Pearl/ Javascript etc. zulässt, dann sind solche Scripte meistens wertlos und die Seite ist gezwungen, statisch zu bleiben, oder man wechselt den Provider. Oft erhält man mehr Leistungen bei kleineren Providern als bei großen Massenhostern. Bei diesen kleineren Dienstleistern erhält man PHP/ CGI Unterstützung sogar für weniger Geld als bei großen Hostern.
Trotzdem bleibt der Beigeschmack, dass sich Webmaster und Websitebetreiber die Arbeit teilen, aber ein selbständiges Handanlegen an den statischen Texten / Bildern bleibt nur dem Webmaster vorbehalten und ist immer noch wie bei den üblichen statischen Webseiten nur per Editor und FTP-Übertragung möglich.
Bei einem webbasierten CMS werden bei jedem Aufruf HTML-Seiten aus unterschiedlichen Quellen generiert. Solche Datenquellen können sein:
- Datenbanken,
- Warenwirtschaftssysteme,
- Textdateien,
- XML-Dateien u.a.m.
-
Die bereitzustellenden Informationen sind in den meisten Fälle in einer Datenbank hinterlegt und werden dann in einem Layout (HTML-Schablone) eingelesen. Der Browser zeigt diese beiden Datenströme in einer HTML-Seite an.
Dadurch bleibt das Layout weitgehend konstant, die Informationen sind aktuell aus der Datenbank generiert worden und werden durch einen Redakteur laufend gepflegt/ aktualisiert. Kenntnisse von HTML sind vorteilhaft, aber überhaupt nicht notwendig.
- Zeitnahe Erstellung der dargestellten Informationen
Da jede Seite der dynamischen Website in kurzen Abstand neu generiert wird, stellt sich immer der aktuellste Stand von "Roh"-informationen im Webbrowser dar. Ändert sich ein Bild, ein Text oder sogar das Layout, wird beim nächsten Aufruf dieser Seite der aktuelle Stand angezeigt.
- Interaktivität
Durch Benutzergruppen entstehen einzelne Arbeitsgebiete, die einem Redakteur in Eigenverantwortlichkeit zugeordnet sind.
Es erfolgt eine strikte Trennung von Inhalt und Form.